DSGVO und Fotobusiness

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  • Andreas Koch
    Moderator
    • 21.05.2003
    • 5399

    #1

    DSGVO und Fotobusiness

    Den meisten beruflichen Fotografen ist bislang nicht klar, in welchem Umfang das DSGVO ab dem 25.5.2018 Auswirkungen auf ihr Business haben kann. Hier ein Artikel dazu:

    DSGVO und Fotobusiness

    Das Fotografieren einer Person stellt eine Erhebung personenbezogener Daten dar: wie die Person aussieht, Alter, Geschlecht, Rasse, Ort und Datum der Aufnahme, Umstände der Aufnahme wie z.B. Besuch einer Veranstaltung, Zusammensein mit anderen Personen etc. Parallel werden Daten zum Fotografen erhoben: wann er/sie mit welcher Kamera und Kameraeinstellung was bzw. wen und ggf. auch wo fotografiert hat. Das Fotografieren ist im Bildnisrecht des § 22 KUG nicht geregelt, sondern nur die Veröffentlichung von Fotos. Hier wird man sich also umgewöhnen müssen, dass auch schon das Fotografieren nur dann erfolgen darf, wenn eine der genannten Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen vorliegt. Der Standardfall ist hierbei nach wie vor die Einwilligung, in der Praxis oft in Form eines Model-Releases eingeholt. Wurde das Model-Release bislang jedoch lediglich an den Erfordernissen des KUG gemessen, so wird es künftig an den strengen Voraussetzungen für eine datenschutzrechtliche Einwilligung zu messen sein, Art. 7 DSGVO. Zwar ist im Gegensatz zum bisherigen Datenschutzrecht keine Schriftform mehr vorgesehen, jedoch muss der Verantwortliche die Einwilligung nachweisen können, was derzeit wohl nach wie vor am einfachsten per Unterschrift zu erreichen ist. Eine wirksame Einwilligung erfordert eine Aufklärung darüber, worin eingewilligt werden soll. Diese Information muss in einfacher und leicht verständlicher Sprache erfolgen und die Datenverarbeitungsvorgänge und Zwecke transparent darstellen. Nur so kann der Betroffene, z.B. das Model, abschätzen, ob er bzw. sie in die beabsichtigte Datenverarbeitung tatsächlich einwilligen will. Zudem muss über das Widerrufsrecht belehrt werden. Es bietet sich an, mit der Einwilligung auch gleich die Informationspflichten nach Art. 13 DSGVO (dazu später mehr) zu erfüllen.
    Der mehrteilige Artikel geht sehr in die Tiefe. Was das z.B. für Hochzeitsfotografen und die zukünftig rechtlichen Voraussetzungen dafür bedeutet, welcher Aufwand da diesbezüglich zu betreiben ist, und welche Strafen da im Raum stehen, mag ich mir gar nicht vorstellen. Ich frage mich, wie kleinere Betriebe, Einzelfotografen usw. das überhaupt alles bewältigen sollen, ohne jeden Tag vor der Gefahr des Ruins zu stehen. Mal schauen, wie sich das zukünftig entwickelt und welche Auswirkungen das auf das Fotobusiness haben wird.
    Meine Bilder bei flickr

    “Der Sinn einer Kamera ist nicht, glatte und unverrauschte Pixelmengen mit bester Schärfe in den Rändern zu produzieren, sondern BILDER.“
    (J. Denter)


  • chico11mbit
    Free-Member
    • 08.10.2007
    • 1432

    #2
    AW: DSGVO und Fotobusiness

    Zitat von Andreas Koch Beitrag anzeigen
    Den meisten beruflichen Fotografen ist bislang nicht klar, in welchem Umfang das DSGVO ab dem 25.5.2018 Auswirkungen auf ihr Business haben kann. Hier ein Artikel dazu:

    DSGVO und Fotobusiness



    Der mehrteilige Artikel geht sehr in die Tiefe. Was das z.B. für Hochzeitsfotografen und die zukünftig rechtlichen Voraussetzungen dafür bedeutet, welcher Aufwand da diesbezüglich zu betreiben ist, und welche Strafen da im Raum stehen, mag ich mir gar nicht vorstellen. Ich frage mich, wie kleinere Betriebe, Einzelfotografen usw. das überhaupt alles bewältigen sollen, ohne jeden Tag vor der Gefahr des Ruins zu stehen. Mal schauen, wie sich das zukünftig entwickelt und welche Auswirkungen das auf das Fotobusiness haben wird.
    Cartier-Bresson, Lange, Koudelka, Parr, Sternfeld, Frank und andere wären/werden arbeitslos. Schöne, neue Welt.

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    • ehemaliger Benutzer

      #3
      AW: DSGVO und Fotobusiness

      Da wird doch wieder einmal schwarzgemalt.

      Ein paar Erweiterungen und Anpassungen der AGBs sowie der Vertrags-/Releaseformulare und es sollte erledigt sein.
      Prinzipiell ist es doch gut, dass über die weitere Verarbeitung und Speicherung der Daten Auskunft gegeben werden muss.
      Bei der Speicherung von heiklen Daten in einschlägigen Clouddiensten läuten bei mir die Alarmglocken, Stichwort Umwegrentabilität.

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      • Thomas Madel
        Full-Member
        • 11.01.2011
        • 6673

        #4
        AW: DSGVO und Fotobusiness

        Zitat von sting_ Beitrag anzeigen
        Da wird doch wieder einmal schwarzgemalt.
        Naja, was macht der Fotograf, der das nicht mit AGBs oder Releaseformularen lösen kann? Wenn ich bei einer Sportveranstaltung bin, versende Bilder mit Personen und deren Namen sowie deren Aufenthaltsort mit Zeitangabe. Dasselbe gilt für alle andere Pressefotos. Da muss nur einmal eine Person auf einem Bild sein, welcher das, warum auch immer, missfällt.
        Ich erlebe beispielsweise mehrmals im Jahr die Situation, dass ich von einer Person des Vereins oder vom Spieler selbst angesprochen werde, ihn nicht zu fotografieren, weil er krankgeschrieben ist. Lass da mal unbemerkt passieren und die Person wird entlassen, weil durch ein abgedrucktes Bild in der Zeitung dokumentiert wurde, dass die Person im Krankenstand Hand- oder Fussball gespielt hat...
        Grüße Thomas

        www.thomasmadel.de

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        • B748
          Free-Member
          • 01.07.2011
          • 539

          #5
          AW: DSGVO und Fotobusiness

          Die DSGVO ist eine Katastrophe, ich komme aus der IT-Branche und hier kommt es (je nach Bereich) zu massiven Schwierigkeiten!
          Die konkreten Auswirkungen sind auch noch gar nicht absehbar, weil entsprechende Urteile fehlen.

          Das fängt schon an, wenn man auf einer Messe/Ausstellung eine Visitenkarte bekommt, das geht über sämtliche(!) Geschäfts- und Kundenkorrespondenz. Geschäftsbrief mit Adresse unzerhäckselt in den Papiermüll -> grobe Verletzung der DSGVO (kostet bis zu 20.000.000 oder 4% des weltweiten Jahresumsatzes). Speicherung von IP-/MAC-Adressen (z. B. Gäste-WLAN), Kundenlisten/Datenbanken/Buchführung, sämtlicher E-Mailverkehr. Wie kannst *du* sicherstellen, dass nur befugte Personen darauf Zugriff haben... Bei uns in der Fotobranche allein noch die ganzen Modelverträge, die konkreten Auswirkung bei Veröffentichen von "mitfotografierten" (dann ehemals Beiwerk) Personen mag ich mir gar nicht ausmahlen. Was ist z. B. mit Autokennzeichen, das war bis dato noch unproblematisch, wie sieht das die DSGVO? Alles ungeklärte Fragen und in naher Zukunft aufkommen werden!

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          • Andreas Koch
            Moderator
            • 21.05.2003
            • 5399

            #6
            AW: DSGVO und Fotobusiness

            Zitat von sting_ Beitrag anzeigen
            Ein paar Erweiterungen und Anpassungen der AGBs sowie der Vertrags-/Releaseformulare und es sollte erledigt sein.
            Ganz sicher nicht. Welche dramatischen Auswirkungen die DSGVO ab dem 25.5.2018 selbst für Privatpersonen haben kann, wird in diesem Artikel angerissen:

            Das Ende der freien Veröffentlichung von Personenbildnissen

            Quelle: CRonline, Portal für IT-Recht

            Auch die Einholung von Einwilligungen, wie sie Art 6 Abs. 1 Lit a DSGVO vorsieht, dürfte in vielen Situationen faktisch nicht möglich sein und kann zudem auch keine Rechtssicherheit für den Hersteller einer Abbildung bieten. Denn gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO ist eine Einwilligung des Betroffenen (für dessen Vorliegen der Verbreiter die Beweislast trägt) jederzeit und ohne Begründung widerruflich, mit der Konsequenz, dass auch ein zuvor rechtmäßig hergestelltes Personenbild für die Zukunft nicht mehr rechtmäßig verbreitet werden kann – selbst wenn der Betroffene darauf etwa nur als „Beiwerk“ erkennbar ist.
            Somit werden Privatpersonen, Unternehmenssprecher, Behördenmitarbeiter, Honorarfotografen, PR- und Werbeagenturen, sowie alle anderen, die nicht Angehörige der institutionalisierten Presse sind, vor der Erstellung, Verbreitung oder Veröffentlichung von digitalen Personenbildern künftig höchste Vorsicht walten lassen – denn bei Verstößen gegen die DSGVO drohen nicht nur Bußgelder in Millionenhöhe, sondern selbst bei sozialadäquaten Verhalten Abmahnungen, Untersagungen oder Schadensersatzforderungen.
            Dann wird ja zukünftig auf Facebook, Twitter, Flickr, Fotoforen aller Art usw. auf europäischer/deutscher Seite in Sachen Personabbildungen eher Totentanz herrschen :-)
            Meine Bilder bei flickr

            “Der Sinn einer Kamera ist nicht, glatte und unverrauschte Pixelmengen mit bester Schärfe in den Rändern zu produzieren, sondern BILDER.“
            (J. Denter)


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            • Off
              Full-Member
              • 31.12.2006
              • 2099

              #7
              AW: DSGVO und Fotobusiness

              Zitat von sting_ Beitrag anzeigen
              Da wird doch wieder einmal schwarzgemalt.
              Das sehe ich auch so!
              Wie sagte mein früherer Juradozent immer: "Ein Blick ins Gesetz hilft bei der Rechtsfindung".

              Nach Art. 85 Absatz 2 der DSGVO können Mitgliedstaaten für die Verarbeitung, die zu journalistischen Zwecken oder zu wissenschaftlichen, künstlerischen oder literarischen Zwecken erfolgt, Abweichungen oder Ausnahmen von den Kapiteln II - VII und IX zulassen, wenn dies erforderlich ist, um das Recht auf Schutz der personenbezogenen Daten mit der Freiheit der Meinungsäußerung und der Informationsfreiheit in Einklang zu bringen.
              Und der "Erwägungsgrund 153" begründet ausführlich, warum für die Verarbeitung zu journalistischen oder wissenschaftlichen, künstlerischen oder literarischen Zwecken Ausnahmen über das nationale Recht geschaffen werden sollen und engt gleichzeitig die Ermessensspielräume der Mitgliedsstaaten für diese Umsetzung deutlich ein.

              Für mich gilt daher im Moment, dass bei Einhaltung der gesetzlichen Maßstäbe im KUG in der Regel davon auszugehen ist, dass damit auch die Vorgaben der DSGVO erfüllt werden. Alles andere bleibt abzuwarten!

              VG
              Off
              Keep on shooting
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              • Off
                Full-Member
                • 31.12.2006
                • 2099

                #8
                AW: DSGVO und Fotobusiness

                Zitat von Off Beitrag anzeigen
                Nach Art. 85 Absatz 2 der DSGVO können Mitgliedstaaten für die Verarbeitung, die zu journalistischen Zwecken oder zu wissenschaftlichen, künstlerischen oder literarischen Zwecken erfolgt, Abweichungen oder Ausnahmen von den Kapiteln II - VII und IX zulassen, wenn dies erforderlich ist, um das Recht auf Schutz der personenbezogenen Daten mit der Freiheit der Meinungsäußerung und der Informationsfreiheit in Einklang zu bringen.
                Sollte dies nicht umgesetzt werden, wäre ich bereit einen Teil eures teuren Fotoequipments, dass ihr ja dann nur noch in der eigenen Wohnung oder zur Tier- und Makrofotografie benutzen könntet, zu einem "günstigen" Preis anzukaufen. Angebote bitte an
                off.@ichkaufedeincanonequipmentfüreinenbruchteilde sanschaffungspreises.de

                VG
                Off
                Zuletzt geändert von Off; 04.04.2018, 17:30.
                Keep on shooting
                Off

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                • Thomas Madel
                  Full-Member
                  • 11.01.2011
                  • 6673

                  #9
                  AW: DSGVO und Fotobusiness

                  [QUOTE=Off;2219618]Sollte dies nicht umgesetzt werden, wäre ich bereit einen Teil eures teuren Fotoequipments, dass ihr ja dann nur noch in der eigenen Wohnung oder zur Tier- und Makrofotografie benutzen könntet.../QUOTE]

                  Vorsicht mit den Tieren! Dann kommt noch PETA und macht die Rechte für die fotografierten Tiere geltend...
                  Grüße Thomas

                  www.thomasmadel.de

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                  • ehemaliger Benutzer

                    #10
                    AW: DSGVO und Fotobusiness

                    Klar, dass die Rechtsanwälte jetzt große Panik verbreiten, steckt doch ein gutes Geschäft dahinter.
                    Es erinnert mich an die damalige Y2K Thematik im IT-Bereich.
                    Und im Fotobereich ging es vor kurzem noch um die Erweiterung des Strafrechts, wo doch noch rechtzeitig die Gesetzestexte modifiziert und erläutert worden sind.

                    Es wird anscheinend noch einige Zeit dauern, bis die großen Unsicherheiten in DE durch den Gesetzgeber klarer definiert werden:
                    - Wahrung der berechtigten Interessen, Richtlinien und Beispiele dafür?
                    - Gilt das Urheberrecht (KUG) nun als "spezielleres Gesetz", das über der neuen Verordnung steht, oder nicht? Das ist aktuell keineswegs klar.
                    - Wie weit ist der Begriff der Einwilligung auch ohne Vertrag durch Üblichkeiten vom Verantwortlichen anzunehmen, Beispiele aus der Praxis?

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                    • ehemaliger Benutzer

                      #11
                      AW: DSGVO und Fotobusiness

                      Zitat von Thomas Madel Beitrag anzeigen
                      Zitat von Off Beitrag anzeigen
                      Sollte dies nicht umgesetzt werden, wäre ich bereit einen Teil eures teuren Fotoequipments, dass ihr ja dann nur noch in der eigenen Wohnung oder zur Tier- und Makrofotografie benutzen könntet...
                      Vorsicht mit den Tieren! Dann kommt noch PETA und macht die Rechte für die fotografierten Tiere geltend...
                      Wegfahren geht ja in Zukunft auch nicht mehr wegen Dieselfahrverbot und Feinstaub...

                      Ach Thomas, ich gehe davon aus das bei Pressearbeit wo es eh schon ne Akkredierung benötigt das Rechtliche mit abgesichert wird.
                      Da können Besucher wohl weiterhin kein geltenden "Ich will nicht inne Zeitung/Webseite" Anspruch erheben, das würde das ende der fotografisch dokumentierten Pressearbeit bedeuten. Ich seh das ganz entspannt und freu mich auf die ersten Autorennen ende April.

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                      • sibold
                        Free-Member
                        • 21.04.2014
                        • 135

                        #12
                        AW: DSGVO und Fotobusiness

                        Moin,

                        auch wenn es nur ein kleiner Teil ist, aber was Du, Thomas, schreibst, stimmt: eine Person, die krankgeschrieben ist, spielt Fußball oder übt einen vergleichbaren Sport aus. Natürlich will diese Person nicht fotographiert werden. Ihr scheint dabei aber nicht klar/bewusst zu sein, dass sie selber gegen geltendes Recht verstößt. Der Böse ist im Zweifel derjenige, der das Bild erstellt hat
                        Ich habe das Problem beim Segeln ähnlich und weiß im Moment noch nicht, wie ich zukünftig damit werde umgehen müssen.

                        Zukünftig werden wohl die Videoaufnahmen in Bussen und Bahnen auch wieder der Vergangenheit angehören. Ein Täter könnte ja darauf erkannt werden und sich auf das DSGVO berufen.

                        Grüße
                        si

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                        • Thomas Madel
                          Full-Member
                          • 11.01.2011
                          • 6673

                          #13
                          AW: DSGVO und Fotobusiness

                          Zitat von Carsten Gerlach Beitrag anzeigen
                          Ach Thomas, ich gehe davon aus das bei Pressearbeit wo es eh schon ne Akkredierung benötigt das Rechtliche mit abgesichert wird.
                          Da können Besucher wohl weiterhin kein geltenden "Ich will nicht inne Zeitung/Webseite" Anspruch erheben, das würde das ende der fotografisch dokumentierten Pressearbeit bedeuten. Ich seh das ganz entspannt und freu mich auf die ersten Autorennen ende April.
                          Ich sehe das auch ein Stück weit entspannt - bei strikter Umsetzung käme sonst am Ende ein Verbot der Fotografie heraus.

                          Anderseits ist es aber so, dass ich bei meiner Tätigkeit als lokaler Sportfotograf mit einer einzigen Ausnahme (Handball Bundesliga Frauen) nirgends akreditiert bin. Ich mache das mittlerweile fast 30 Jahre, mich kennt man überall und ich laufe an den Kassen vorbei, ohne das ich auch nur ein Wort sagen müsste. Im Prinzip wird auch nichts passieren, weil sich die Akteure im Regelfall darüber freuen, dass über ihren Sport berichtet wird. Aber es reicht ja die eine Ausnahme, wie beispielsweise der Krankgeschriebene aus, um für jede Menge Ärger und im Zweifelsfall auch finanziellen Schaden zu sorgen. Im Profisport ist manches sicher kein Problem, wenn man aber bei einer Sportveranstaltung mit Kinder fotografiert, kann es blöd werden, wenn der Veranstalter das nicht schon in die Teilnahmebedingungen regelt. Anderseits ist es beispielsweise seit einiger Zeit üblich, dass man in einigen Sportarten (Handball, Tischtennis) die Spielberichte mit allen Daten online für Jedermann zugänglich macht.

                          Zitat von sibold Beitrag anzeigen
                          ...aber was Du, Thomas, schreibst, stimmt: eine Person, die krankgeschrieben ist, spielt Fußball oder übt einen vergleichbaren Sport aus. Natürlich will diese Person nicht fotographiert werden. Ihr scheint dabei aber nicht klar/bewusst zu sein, dass sie selber gegen geltendes Recht verstößt
                          Das ist den betroffenen Person völlig klar, sonst würde sie nicht auf mich zugehen und mit bitten, sie nicht zu fotografieren.
                          Zuletzt geändert von Thomas Madel; 05.04.2018, 10:00.
                          Grüße Thomas

                          www.thomasmadel.de

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                          • Andreas Koch
                            Moderator
                            • 21.05.2003
                            • 5399

                            #14
                            AW: DSGVO und Fotobusiness

                            Bericht auf Freelens.com vom Treffen der deutschen Pressesprecher, auf dem die Konsequenzen der DSGVO diskutiert wurden:

                            Aus Fotos werden Daten

                            Und selbst wenn, wäre damit der Bildermarkt in seiner jetzigen Form nicht mehr möglich. Denn z.B. das bloße Zeigen eines Fotos von Zuschauern im Fanblock eines Fußballstadions auf der Homepage eines Fotografen wäre rechtlich nicht mehr gedeckt. Es handelt sich nicht um eine journalistische Veröffentlichung – der Fotograf macht Werbung für sich selbst. Und ob es sich um eine künstlerische Verwendung handelt, müssten erst mal Gerichte entscheiden – das wird jedoch Jahre dauern.
                            Meine Bilder bei flickr

                            “Der Sinn einer Kamera ist nicht, glatte und unverrauschte Pixelmengen mit bester Schärfe in den Rändern zu produzieren, sondern BILDER.“
                            (J. Denter)


                            Kommentar

                            • ehemaliger Benutzer

                              #15
                              AW: DSGVO und Fotobusiness

                              Zitat von Thomas Madel Beitrag anzeigen
                              ...
                              Vorsicht mit den Tieren! Dann kommt noch PETA und macht die Rechte für die fotografierten Tiere geltend...

                              ...eben... für mein Empfinden schlicht weg ein Übermaß an Regulation! Zum Kotzen.....

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